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BNP Paribas

Derivate- und Zertifikate-Portal
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Tipp: Halten Sie ISIN oder WKN Ihres Wertpapiers für die Produktsuche bereit.

Zum Portal: derivate.bnpparibas.com

Über BNP Paribas

Das deutsche Derivate-Portal von BNP Paribas wird von der BNP Paribas S.A. verantwortet (Quelle: derivate.bnpparibas.com/impressum, abgerufen am 30.08.2026). Der Schwerpunkt des Angebots liegt erkennbar bei Hebelprodukten: Neben klassischen Optionsscheinen stehen Knock-out- und Open-End-Turbos sowie Mini-Futures in großer Zahl zur Auswahl, ergänzt um Faktor-Zertifikate und ein Anlagesegment aus Bonus-, Discount- und Express-Papieren.

Wer Emittentin ist, sollten Sie je Produkt prüfen. Internationale Bankengruppen begeben strukturierte Wertpapiere teils über die Muttergesellschaft, teils über eine eigene Emissionsgesellschaft, deren Verbindlichkeiten dann von der Konzernmutter garantiert werden. Welche Gesellschaft bei Ihrem Papier haftet und ob eine Garantie besteht, weist das Basisinformationsblatt aus – diese Angabe entscheidet darüber, gegen wen sich Ihre Forderung im Ernstfall richtet.

Emittentenrisiko. Zertifikate und Optionsscheine sind Inhaberschuldverschreibungen und damit keine Einlagen. Die gesetzliche Einlagensicherung greift nicht: Nach § 2 Abs. 3 EinSiG sind Einlagen Guthaben auf einem Konto, während ein Guthaben, dessen Existenz sich nur über ein Finanzinstrument nachweisen lässt, ausdrücklich ausgenommen ist. Bei Zahlungsunfähigkeit der Emittentin droht der Totalverlust, auch wenn sich der Basiswert wie erhofft entwickelt hat. BNP Paribas ist ordentliches Mitglied im Bundesverband für strukturierte Wertpapiere (BSW), vormals Deutscher Derivate Verband (Quelle: derbsw.de, abgerufen am 30.08.2026).

Einordnung: Das Hebelsegment ist auf sehr kurze Halteperioden ausgelegt und verlangt laufende Beobachtung; Anlagezertifikate zielen auf mittlere Laufzeiten. Zum Vergleich mit anderen Häusern dient die Übersicht aller Direktpartner.

Produktangebot

Knock-out- und Open-End-Turbos
Hebelprodukte mit fester Barriere. Wird sie berührt, endet das Papier sofort – der Restwert liegt dann meist nahe null.
Optionsscheine
Klassische Call- und Put-Scheine. Neben dem Basiswert beeinflussen Restlaufzeit und erwartete Schwankungsbreite den Preis spürbar.
Mini-Future-Zertifikate
Hebelpapiere ohne feste Laufzeit mit nachgezogener Stop-Loss-Schwelle, die oberhalb des Finanzierungslevels liegt und regelmäßig angepasst wird.
Faktor-Zertifikate
Konstanter Hebel auf Tagesbasis. Über längere Zeiträume weicht die Entwicklung wegen der täglichen Neuberechnung deutlich vom Basiswert ab.
Bonus-, Discount- und Express-Zertifikate
Anlageprodukte mit Puffer oder Preisabschlag. Der Ertrag ist im Gegenzug gedeckelt oder an das Halten von Schwellen gebunden.
Aktienanleihen
Fester Kupon bei Rückzahlung wahlweise in Geld oder Aktien. Unter dem Basispreis erhalten Sie die Aktien und tragen deren Kursverlust.

So finden Sie Produkte

Das Portal ist auf die Suche über Basiswerte zugeschnitten: Sie wählen Aktie, Index oder Rohstoff und filtern nach Produkttyp, Hebel und Laufzeit. Mit WKN oder ISIN führt die Direkteingabe schneller ans Ziel. Zu ausgeknockten Papieren ist der Restwert über die Produkthistorie abrufbar.

Handelswege. Verbriefte Derivate werden in Deutschland überwiegend an der Börse Stuttgart und an der Börse Frankfurt gehandelt. Daneben ermöglichen viele Depotbanken den außerbörslichen Direkthandel mit dem Emittenten, bei dem kein Börsenentgelt anfällt, aber auch keine Handelsüberwachung dazwischensteht. Ob ein Papier zusätzlich über Tradegate handelbar ist, zeigt die Stammdatenmaske Ihres Depots; welche Plätze überhaupt zur Verfügung stehen, hängt vom Broker ab. Ein Überblick findet sich in der Handelsplatz-Übersicht.

Kostenstruktur. Maßgeblich ist selten eine ausgewiesene Gebühr, sondern die Geld-Brief-Spanne zwischen Kauf- und Verkaufskurs, die Sie beim Einstieg sofort tragen. Hinzu kommen beim Optionsschein das Aufgeld über den inneren Wert, das Bezugsverhältnis als Umrechnungsfaktor und bei Open-End-Produkten laufende Finanzierungskosten.

Regulatorischer Rahmen. Vor dem Kauf ist Ihnen das Basisinformationsblatt nach der PRIIPs-Verordnung (EU) Nr. 1286/2014 zur Verfügung zu stellen. Die Emittentin bestimmt nach § 80 Abs. 9 WpHG einen Zielmarkt; Ihre Bank prüft die Angemessenheit nach § 63 WpHG, bei Beratung die Geeignetheit nach § 64 WpHG.

Hinweis zur Restwertbuchung

Wird ein Turbo oder Mini-Future ausgeknockt, stellt BNP Paribas den Restwert fest und veröffentlicht ihn zum betroffenen Papier. Ihre Depotbank bucht die Position anschließend mit diesem Betrag aus.

Zwischen Knock-out-Ereignis und Ausbuchung können einige Tage liegen – die Position erscheint dann noch im Depot, ohne handelbar zu sein. Steuerlich zählt der Zeitpunkt der Ausbuchung, denn erst dann ist der Verlust realisiert. Für Verluste aus Termingeschäften gelten im Privatvermögen eigene Verrechnungsregeln, die Sie mit Ihrer Bank oder in der Steuererklärung klären. Die veröffentlichte Restwertfeststellung ist der Beleg für eine Reklamation.

Wichtiger Risikohinweis: Diese Seite dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Anlageberatung im Sinne des § 1 Abs. 1a Nr. 1a KWG dar. Hebelprodukte und Zertifikate beinhalten erhebliche Verlustrisiken bis hin zum Totalverlust.